Ausstellung

Lucia Moholy – Das Bild der Moderne

1. Oktober 2022 bis 22. Januar 2023

Lucia Moholys Bilder gehen bis heute um die Welt – mit ihren Aufnahmen der Bauhausgebäude prägte die Fotografin und Publizistin (1894–1989) das Image der Kunstschule nachhaltig. Als Frau von László Moholy-Nagy lebte sie zusammen mit ihm am Bauhaus und leistete in seinem Schatten wichtige Arbeit für zahlreiche Bauhaus-Künstler und die Institution an sich. Sie trug im Wesentlichen dazu bei, dass die künstlerischen Ideen und Inhalte der Hochschule an die Öffentlichkeit getragen wurden.

Die Ausstellung widmet sich dem Gesamtwerk der Künstlerin: Neben Sachfotografien der Werkstattarbeiten und Porträtserien von Bauhaus-Lehrern und Freunden gehören vor allem die Aufnahmen der Dessauer Bauhausbauten zu den Schwerpunkten ihres Schaffens. Ihr Ansatz war dabei revolutionär – Fotografie und Malerei waren für sie gleichwertig und ihre Architekturaufnahmen werden zu konstruktivistischen Bildern. Obwohl sie nicht am Bauhaus beschäftigt war, hat sie mit ihren Fotos maßgeblich dazu beigetragen, dass das Bauhaus bekannt und berühmt wurde. Erst die hohe Qualität ihrer Aufnahmen, die sich Moholys versiertem Umgang mit den technischen Aspekten der Fotografie verdankt, macht die bis dahin beispiellose Vermarktung der Bauhaus-Idee als soziale und vor allem ästhetische Bewegung möglich.

Lucia Moholy steht nach wie vor im Schatten von László Moholy-Nagy und soll in der Schau als eigenständige Künstlerin in Erscheinung treten. Besonderes Augenmerk wird auf Lucia Moholys Zeit in Berlin gerichtet.

Kuratoren: Thomas Derda, Dr. Tobias Hoffmann, Fabian Reifferscheidt M.A.
Ausstellungsgestaltung: Katleen Arthen

Gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin als Bestandteil des Berliner Programms zur Triennale der Moderne, 2022, www.triennale-der-moderne.de
Medienpartner: Wall GmbH, rbb Kultur, Dinamix, tip, Exberliner
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wienand Verlag.

Werbemotiv: Lucia Moholy, Bauhausgebäude Dessau von Walter Gropius (Architekt), Werkstattfassade, 1926, Bildausschnitt, Bauhaus-Archiv Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2022. Gestaltung: Gerwin Schmidt, 2022

PROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG

Kostenlose Führungen
An jedem Samstag, 15 Uhr, findet eine kostenlose Führung durch die Ausstellung statt (zzgl. Eintritt). Ohne Anmeldung. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Zusätzliche Termine: So, 2.10.2022, 13 und 16 Uhr

Inklusive Führungen auf Deutsch und in Deutscher Gebärdensprache
An jedem zweiten Samstag im Monat, 15 Uhr, findet eine kostenlose Führung auf Deutsch und in Deutscher Gebärdensprache statt (zzgl. Eintritt).
Zusatztermin: Mo, 3.10.2022, 15 Uhr

Kuratorenführung
So, 20.11., 16 Uhr. Die Führung ist kostenlos (zzgl. Eintritt).
Am Do, 29.9., 18 Uhr, findet eine Live-Tour auf Instagram @broehan-museum statt.

Foto-Atelier
Das offene Foto-Atelier in den Ausstellungsräumen lädt zum Mitmachen ein.

Entdeckerheft
Das Entdeckerheft für Kinder (6–12 Jahre) begleitet beim Rundgang durch die Ausstellung. Kostenfreies Exemplar an der Museumskasse erhältlich.

Programm für Schulklassen
Im Rahmen der Ausstellung bieten wir Programme für Schulklassen an. Weitere Infos unter www.broehan-museum.de/vermittlung

Herbstferien im Bröhan-Museum
24.–26.10.2022, 10–15 Uhr, von 8–12 Jahren Buchung unter www.jugend-im-museum.de

Familiensonntag
Jeden 3. Sonntag im Monat, jeweils von 11–12:30 Uhr. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich unter: n.mueller@broehan-museum.de

Digitaler Guide
Als Vermittlungstool bietet unser kostenloser digitaler Guide Informationen und Hintergründe zur Ausstellung. Weitere Informationen unter guide.broehan-museum.de

Ménage à trois
Einer unserer Kunstexperten führt Sie und Ihre Begleitperson exklusiv durch die Ausstellung.
1 h, 55,- € (Di-Fr), 70,- € (Sa/So/Feiertag), zzgl. Eintritt. Buchung unter info@broehan-museum.de oder 030/32690600

Bröhan Late
Nach Schließung des Museums, um 18 Uhr, führt einer unserer Kunstexperten Sie und bis zu 19 Begleitpersonen durch die Ausstellung. Preis: 200,- € (Di-Fr), 250,- € (Sa/So/Feiertag). Buchung unter info@broehan-museum.de oder 030/32690600