Das Museum

Derzeit sind ausschließlich die Ausstellungen „Luigi Colani und der Jugendstil“ sowie „Der proletarische Blick. Arbeiterfotografie der 1920er Jahre von Kurt Pfannschmidt, Ernst Thormann und Richard Woike“ zu sehen. Die Dauerausstellung Jugendstil/Art Deco ist NICHT zu sehen. Da die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie der Beschäftigten für uns höchste Priorität hat, darf sich immer nur eine begrenzte Anzahl von Personen in den Ausstellungsräumen aufhalten, zudem wird auf die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sowie des Abstandsgebots geachtet. Bitte beachten Sie die Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) in unseren Ausstellungsräumen. Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen das Bröhan-Museum nicht besuchen.

Das Bröhan-Museum – Berliner Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus – ist nach seinem Gründer Karl H. Bröhan (06.07.1921 – 02.01.2000) benannt. Als leidenschaftlicher Sammler und großer Kenner von Jugendstil, Art Deco und der Kunst der Berliner Secession eröffnete Karl H. Bröhan 1973 ein Privatmuseum in einer Dahlemer Villa. Anlässlich seines 60. Geburtstags schenkte Bröhan die Sammlung dem Land Berlin. 1983 wurde das Bröhan-Museum in den heutigen Räumen eröffnet, die zum Ensemble des Schloss Charlottenburg gehören und ursprünglich für das Garderegiment errichtet wurden. Seit 1994 ist das Bröhan-Museum ein Landesmuseum.

Die Sammlung von Karl H. Bröhan ist uns Aufgabe und Verpflichtung. Das Bröhan-Museum verfügt über eine einzigartige Sammlung zu Jugendstil, Art Deco und der Kunst der Berliner Secession. Als Museum für Jugendstil, sowie Kunst und Gestaltung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zeigen wir auf rund 1000 qm Ausstellungsfläche eine Präsentation aus dem Sammlungsbestand, die sich in einem zweijährigen Rhythmus verändert.

Gleichzeitig suchen wir nach der zeitgemäßen Relevanz und Umsetzung der Fragen, die die Kunst und Gestaltung des 20. Jahrhunderts geprägt haben. In den Wechselausstellungen werden deshalb neben Themen des Jugendstils, des Art Deco und der Berliner Secession auch Fragen von Kunst und Gestaltung bis in die Gegenwart in den Blick genommen. Jugendstil, Art Deco und Berliner Secession sind unsere Kernkompetenzen, die in den Wechselausstellungen durch Themen der Kunst, der angewandten Kunst, des Designs von 1950 bis heute ergänzt werden.