{"id":54,"date":"2018-09-27T05:56:00","date_gmt":"2018-09-27T05:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/decandix-multi.elektrischerwalfisch.de\/decandix-blog\/2018\/09\/27\/im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981\/"},"modified":"2020-03-24T14:36:35","modified_gmt":"2020-03-24T13:36:35","slug":"im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/2018\/09\/27\/im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981\/","title":{"rendered":"IM FOKUS \/\/ DIETER HACKER &#8211; POLITISCH FOTOGRAFIEREN (1974-1981)"},"content":{"rendered":"<p>\u201eObwohl alles, was wir sehen, unseren Wunsch utopisch erscheinen l\u00e4sst, wollen wir eine Welt, deren Gang von den Amateuren bestimmt wird \u2013 also von allen. Deshalb m\u00fcssen wir uns der eigenen Bed\u00fcrfnisse und F\u00e4higkeiten bewusst werden und von den Profis lernen, was f\u00fcr uns von Nutzen ist \u2013 um sie zu besiegen.\u201c<br \/>Dieter Hacker, 1974<\/p>\n<p>Mit dieser Kampfansage l\u00e4sst DieterHacker den Einleitungstext zu jener Ausstellung enden, die den offiziellen Beginn seiner intensiven Besch\u00e4ftigung mit der Fotografie als k\u00fcnstlerischem Medium bedeutet. Der Titel der Ausstellung und des dazugeh\u00f6rigen Magazins \u201eMillionen Touristen fotografieren den schiefen Turm von Pisa. Wie viele haltenihren Fotoapparat schief?\u201c, vermittelt die Motivation des K\u00fcnstlers, der eineausf\u00fchrliche Analyse des Zustands der Amateurfotografie anstrebt.<\/p>\n<p>Kern der Ausstellung im Br\u00f6han-Museumist die Neuauflage der partizipativen Installation \u201eAlle Macht den Amateuren\u201c. Hierf\u00fcr hat Hacker mehrere tausend Amateurfotografien gesammelt, die er fl\u00e4chendeckend auf dem Boden des Ausstellungsraums verteilt. Hervorgehobene Einzelfotos, die aufgrund ihrer Besonderheiten aus der Masse der privaten Schnappsch\u00fcsse herausstechen, dienen als Inspiration f\u00fcr den Besucher. Dieser ist aufgefordert, es dem K\u00fcnstler gleichzutun und in der Bilderflut nach sprichw\u00f6rtlichen Perlen zu tauchen. Auf das Gebiet der Amateurfotografie bezogen, deren Theorie Hacker ausf\u00fchrlich entwickelt und niedergeschrieben hat, ist \u201eAlle Macht den Amateuren\u201c die vielleicht pr\u00e4gnanteste Arbeit. Die Einbeziehung des Rezipienten dient seiner Erziehung als Amateurfotograf. Denn dieser sucht seine Vorbilder nun nicht unter den \u201eL\u00fcgen\u201c marktstrategischer Bildklischees der Profifotografie, sondern entdeckt \u00e4sthetische Momente, die ohne kommerzielles Verwertungsmotiv, nur zum Zweck der pers\u00f6nlichen Erhebung entstanden. In dieser Form der Analyse von Amateurfotografie sieht Hacker dieM\u00f6glichkeit, ein \u00e4sthetisches Formenrepertoire zu definieren, dessen Anwendungdie Amateure \u2013 also alle \u2013 bef\u00e4higt, gesellschaftliche Aussagen zu formulieren\u2013 und somit politisch zu fotografieren.<\/p>\n<p>Auch die Installation \u201eWie beschissen finde ich Deutschland\u201c (1981) arbeitet mit gesammelten Amateurfotografien. Auf ausgedehnten Motorradreisen, die eigentlich dem Wunsch nach Abwechslung und derBefriedigung der Abenteuerlust dienen sollten, stellt Hacker resigniert fest: \u201eAn allen Stadtr\u00e4ndern die gleichen wei\u00dfen Eigenheime mit Isolierglasfenstern,die das Land \u00fcberschwemmen wie von den St\u00e4dten Erbrochenes. In allen Restaurants der b\u00fcrgerliche Mittagstisch mit dem J\u00e4gerschnitzel als H\u00f6hepunkt. Die Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen. Die Plastikg\u00e4rten. Die Streichholzw\u00e4lder. Die Deutschen.\u201c Diese und andere verhasste Stereotype findet Hacker in den privaten Fotografien jener \u201eDeutschen\u201c wieder, die nicht nur den immer selben Lebensinhalt, sondern auch die dazugeh\u00f6rigen Bildformeln reproduzieren. Gerahmt und auf dem Boden arrangiert, wird die Pr\u00e4sentation zur Metapher einer monotonen Spie\u00dfb\u00fcrgerlichkeit.<\/p>\n<p>Eine Fotografiesammlung anderer Artsteckt hinter der Arbeit \u201eGepr\u00fcft und f\u00fcr wertlos befunden\u201c (1980). Manch einer wird sich noch erinnern, dass nach dem Einsenden analoger Filmrollen zum Entwickler nicht zwingend alle Bilder zur\u00fcckkamen. Fehler bei den Aufnahmen, bei Unsch\u00e4rfe, angeschnittenen Motiven oder durch einen versehentlichen Fehlschuss, wurden f\u00fcr den Verbraucher als wertlos eingestuft und per Hand aussortiert. Hacker ist dieser Form der Zensur nachgegangen. Im Fotolabor, daser als \u201eBilderfabrik\u201c bezeichnet, lernt er nicht nur den mittlerweile ausgestorbenen Beruf der Fotokontrolleurin kennen, sondern rettet auch mehrere hundert Fotografien vor der Vernichtung. Wie Mosaiksteine auf der Wand zusammengef\u00fchrt, erhebt sie die Kontextualisierung im Kunstbetrieb zu Sinnbildern vermeintlich \u201efalschen\u201c Fotografierens, die mit tradierten Konventionen brechen und gerade deshalb f\u00fcr den K\u00fcnstler interessant werden: \u201eTrotz ihrer Zuf\u00e4lligkeit bringen sie Facetten der Fotografie zum Leuchten, die im konventionellen Foto stumpf bleiben. Die Fotografie ist nur Sinnbild. Konvention ist nicht nur ein Thema der Fotografie. Die Einwilligung der Opferin ihre eigene Kastration liegt bereits vor in allen Bereichen des Lebens.\u201c (Plakattext)<\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eDieter Hacker \u2013politisch fotografieren\u201c wird durch weitere Exponate erg\u00e4nzt, die einen tieferen Einblick in Dieter Hackers Auseinandersetzung mit der Fotografieerm\u00f6glichen. Der Besucher wird unter anderem eingeladen, sich in die sechs erschienenen Ausgaben von \u201eVOLKSFOTO. Zeitung f\u00fcr Fotografie\u201c einzulesen, dieHacker zwischen 1976-80 gemeinsam mit Andreas Seltzer herausgegeben hat. Die \u201eVOLKSFOTO\u201c f\u00fchrt zahlreiche weitere Ans\u00e4tze zum Umgang mit Amateurfotografie vor Augen, die Seltzer und Hacker zuvor in Ausstellungen zur Diskussionstellten. Eigene Aufnahmen Hackers, die als Kommentare zur Fotografietheorie entstanden, originale Ausstellungsplakate, der von ihm betriebenen 7. Produzentengaleriesowie Filme, die Hacker Ende der 70er Jahre f\u00fcr das \u00f6ffentlich-rechtlicheFernsehen mitentwickelte, runden die Pr\u00e4sentation ab.<\/p>\n<p>Es ist die erste Ausstellung DieterHackers \u2013 von 1990 bis 2007 Professor f\u00fcr Malerei an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin \u2013 die sich allein auf dessen fotografisches Werk konzentriert. Seit 2016 widmet sich das Br\u00f6han-Museum in seiner Ausstellungsreihe \u201eBlackbox\u201c \u00a0Positionen aus den Bereichen Plakatgestaltung, Grafik und Fotografie, die f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche Strategien und Strukturen k\u00fcnstlerischer Gestaltung stehen. Mit \u201eDieter Hacker &#8211; politisch fotografieren (1970er)\u201c pr\u00e4sentiert das Br\u00f6han-Museum diesmal eine k\u00fcnstlerische Position West-Berlins, die neben der Einbettung in den \u201eEuropean Month of Photography\u201c, ganz im Zeichen des Jubil\u00e4umsjahrs der 68er Revolution steht. Dem stets kritischen Geist des K\u00fcnstlers der Kunst gegen\u00fcber \u2013 sei es im konstruktivistischen Fr\u00fchwerk, den fotografischen Arbeiten oder im malerischen Oeuvre \u2013 liegt ein soziales Engagement zugrunde, das Hackers Kunstbegriff definiert. Die Reflexion der k\u00fcnstlerischen Mittel und die Bereitschaft diese, wenn n\u00f6tig, anzupassen, um dem Selbstverst\u00e4ndnis als politischer K\u00fcnstler gerecht zu bleiben, zeichnet ihn bis heute aus. Ob sein fotografisches Werk in digitalen Zeiten einer immer weiter steigenden Bildproduktion an Aktualit\u00e4t gewonnen hat, welche Anspr\u00fcche man an die Amateurfotografie heute noch stellen kann und inwiefern sich die Umst\u00e4nde und Kategorien fotografischer Arbeitweiterentwickelt haben, sind Fragen, die im Br\u00f6han-Museum zur Diskussion gestellt werden.<\/p>\n<p>Text: Fabian Reifferscheidt<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280-1024x682.jpg\" alt=\"\" data-id=\"639\" data-full-url=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/2018\/09\/27\/im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981\/pfpknk3got1uryywt_1280\/\" class=\"wp-image-639\" srcset=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpknk3got1uryywt_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Dieter Hacker, Installationsansicht \u201cAlle Macht den Amateuren\u201d in der Galerie Michael Sturm, 2011, Foto: Carolin J\u00f6rg<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"738\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280-738x1024.jpg\" alt=\"\" data-id=\"641\" data-full-url=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/2018\/09\/27\/im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981\/pfpktkpjv11uryywt_1280\/\" class=\"wp-image-641\" srcset=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280-738x1024.jpg 738w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280-768x1065.jpg 768w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280-1108x1536.jpg 1108w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpktkpjv11uryywt_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Dieter Hacker, Ausstellungsplakat \u201cMillionen Touristen fotografieren den schiefen Turm von Pisa. Wie viele halten ihren Fotoapparat schief?, 1974<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"757\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280-757x1024.jpg\" alt=\"\" data-id=\"642\" data-full-url=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/2018\/09\/27\/im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981\/pfpkvhbw3j1uryywt_1280\/\" class=\"wp-image-642\" srcset=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280-757x1024.jpg 757w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280-222x300.jpg 222w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280-768x1039.jpg 768w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280-1136x1536.jpg 1136w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkvhbw3J1uryywt_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Dieter Hacker, Portr\u00e4t der Philharmonie &#8211; Die Parkpl\u00e4tze, 1973<\/figcaption><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280-1024x682.jpg\" alt=\"\" data-id=\"640\" data-full-url=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280.jpg\" data-link=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/2018\/09\/27\/im-fokus-dieter-hacker-politisch-fotografieren-1974-1981\/pfpkqpvq9t1uryywt_1280\/\" class=\"wp-image-640\" srcset=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/pfpkqpVq9t1uryywt_1280.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"blocks-gallery-item__caption\">Dieter Hacker, Installationsansicht \u201cWie beschissen finde ich Deutschland\u201d in der Galerie Michael Sturm, 2011, Foto: Carolin J\u00f6rg<\/figcaption><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eObwohl alles, was wir sehen, unseren Wunsch utopisch erscheinen l\u00e4sst, wollen wir eine Welt, deren Gang von den Amateuren bestimmt wird \u2013 also von allen. 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