{"id":1943,"date":"2024-07-24T14:00:33","date_gmt":"2024-07-24T12:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/?p=1943"},"modified":"2024-08-07T14:31:47","modified_gmt":"2024-08-07T12:31:47","slug":"schaetze-aus-der-sammlung-die-sammlung-schlenzig-erstellung-von-fotografien-der-objekte-und-einpflegung-in-die-datenbank-museumplus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/2024\/07\/24\/schaetze-aus-der-sammlung-die-sammlung-schlenzig-erstellung-von-fotografien-der-objekte-und-einpflegung-in-die-datenbank-museumplus\/","title":{"rendered":"Sch\u00e4tze aus der Sammlung \/\/ Die Sammlung Schlenzig \u2013 Erstellung von Fotografien der Objekte und Einpflegung in die Datenbank Museumplus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Prakikant Mark berichtet aus seinem Arbeitsalltag in den Sammlungen des Br\u00f6han-Museums:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Anfang April bis Ende Juni 2024 habe ich als Studierender des Bachelorstudiengangs \u201eMuseologie\u201c mein Pflichtpraktikum im Br\u00f6han-Museum absolviert. Ein Projekt w\u00e4hrend meiner Praktikumszeit war die Fotografie von Objekten der Schenkung Schlenzig. Ziel des Projektes war es, neue Fotos f\u00fcr die Museumsdatenbank Museumplus zu erstellen, da die bisherigen Fotos f\u00fcr die Datenbank nicht geeignet waren. Zudem habe ich die Objekte ausgemessen, da bei den meisten Objekten noch keine Ma\u00dfangaben vorhanden waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn habe ich mit der Sammlungsmanagerin Nadine Pfessdorf-Raif im Vermittlungsraum des Br\u00f6han-Museums das Equipment zum Fotografieren aufgebaut. Wir stellten die Softboxen f\u00fcr die Beleuchtung auf und legten wei\u00dfe Unterlagen f\u00fcr einen hellen und neutralen Hintergrund auf den Tisch. Danach gingen wir in das Depot, um die Objekte in den Vermittlungsraum zu transportieren. Ein Teil der Schlenzig-Sammlung besteht aus diversen Zinnobjekten wie Leuchtern, Schalen, Messerlegern und Lik\u00f6rbechern, welche \u00fcberwiegend von dem Hersteller \u201eKayserzinn\u201c gefertigt wurden. Das ist der Markenname f\u00fcr die von der Zinngie\u00dferei Kayser in Krefeld von ca. 1880 bis 1910 hergestellten Produkte des deutschen Jugendstils. Des Weiteren gibt es in der Sammlung Schlenzig einige Vasen und Lampenschirme aus Glas sowie einen Regenschirm und einen Gehstock mit besonderen Handkn\u00e4ufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Arbeitsprozess sah folgenderma\u00dfen aus: Ich stellte ein Objekt nach dem anderen auf den Tisch und machte ein Foto. Wichtig waren eine gute Ausleuchtung und eine hohe Qualit\u00e4t der Bilder. Da die Objekte oft unterschiedlich hoch waren, habe ich die Softboxen f\u00fcr die Objekte einzeln ausgerichtet. Ein Foto machte ich mit einer Nummer f\u00fcr die sp\u00e4tere Zuordnung bei der Nachbereitung, und ein weiteres Bild ohne Nummer f\u00fcr die Datenbank. Ich schaute mir immer die Unterseite der Objekte an, denn falls dort Signaturen, Gravuren oder Beschriftungen waren, machte ich f\u00fcr die Dokumentation der Provenienzforschung ein Bild davon. F\u00fcr dieses Foto erfasste ich nicht das gesamte Objekt, sondern nur die Gravur im Detail.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein n\u00e4chster Schritt war es, die Objekte auszumessen. Die Ma\u00dfe trug ich neben den Objekten auf der Objektliste ein. Gemessen habe ich immer die h\u00f6chste Stelle, die breiteste Stelle und die tiefste Stelle des Objekts. Zu den Ma\u00dfen schrieb ich auch die Nummer f\u00fcr die Zuordnung, um in der darauffolgenden Arbeit in der Datenbank die Bilder den richtigen Datens\u00e4tzen zuzuordnen. Insgesamt habe ich 44 Objekte aus dieser Sammlung fotografiert und ausgemessen. Anschlie\u00dfend habe ich die Fotografien nachbearbeitet und in Museumplus eingepflegt, w\u00e4hrenddessen trug ich ebenfalls die Ma\u00dfe in die Datenbank ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zinnobjekte fand ich w\u00e4hrend des Fotografierens am spannendsten, da diese h\u00e4ufig eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Verzierung und eine auffallende Form haben. Neben der Firma Kayserzinn hat das Br\u00f6han-Museum in der Sammlung noch weitere Zinnobjekte aus dem Jugendstil von Albin M\u00fcller, Joseph Maria Olbrich und anderen. Die gesamte Zinnsammlung des Museums hat die Sammlungskuratorin Dr. Sabine Meister mit mir zusammen in den Depots angesehen, da ich gerne meine Bachelorarbeit \u00fcber dieses Thema schreiben m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fotografie und die Arbeit mit den Objekten haben mir sehr viel Spa\u00df gemacht und waren der spannendste Teil meines lehrreichen Praktikums.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"761\" height=\"1016\" data-id=\"1946\" src=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Vogt1-1-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1946\" srcset=\"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Vogt1-1-rotated.jpg 761w, https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Vogt1-1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 761px) 100vw, 761px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fotostation im Vermittlungsraum<br>Foto: Mark Vogt<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Prakikant Mark berichtet aus seinem Arbeitsalltag in den Sammlungen des Br\u00f6han-Museums: Von Anfang April bis Ende Juni 2024 habe ich als Studierender des Bachelorstudiengangs \u201eMuseologie\u201c mein Pflichtpraktikum im Br\u00f6han-Museum absolviert. Ein Projekt w\u00e4hrend meiner Praktikumszeit war die Fotografie von Objekten der Schenkung Schlenzig. Ziel des Projektes war es, neue<span>&#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1946,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1943","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1943","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1943"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1943\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1947,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1943\/revisions\/1947"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.broehan-museum.de\/broehan-blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}