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Silberschmiede Tétard Frères
Kaffee- und Teeservice "Éclipse", um 1930
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Der kreativen Persönlichkeit Jean Tétards (1907-1980) war der künstlerische Aufschwung zu verdanken, den die Firma Tétard Frères in Paris um 1930 nahm. Jean Tétard war der Enkel des Firmengründers, der 1880 das Stammhaus in der Rue Béranger etabliert hatte. Als Mitinhaber und Entwerfer gab er neben dem großen Entwerfer Valéry Bizouard dem exklusiven Silber jener Jahre eine typische Note. Tétard brachte es zur Meisterschaft in der Kombination geometrischer Formen. Das Silberservice wurde im Werkstattbuch 1931 als "Service à thé moderne, éclipse, ivoire" eingetragen. Der Modellname bezeichnet das astronomische Phänomen der Sonnenfinsternis, das sich in der ungewöhnlichen Form der doppelwandigen Korpusstücke wiederfindet, analog dem Mond, der die Sonne verdunkelt, das Elfenbein bildet die Corona.
Das Service zeigt in seiner strengen Formreduktion und der Kombination von Materialien wie Silber und Elfenbein jene Stilsicherheit Tétards, die die zeitgenössische Kritik immer wieder rühmte und ihn gleichberechtigt an die Seite Jean Puiforcats stellte. |
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au
bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Karl Hagemeister, Mohnfeld, 1875, Gouache
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