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Königliche Porzellanfabrik Kopenhagen
Vase mit japanischem Wildkarpfen (Unikat), 1887
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Mit der Formnummer 33 B wurde eines der ersten Porzellanobjekte im neuen Stil in das Modellbuch der seit 1779 sich als "königlich" bezeichnenden Porzellanmanufaktur Kopenhagen eingetragen. Unter der Leitung des künstlerischen Direktors Arnold Krog (1856-1931) hatte seit 1885 eine zunächst zögernde, dann immer intensiver werdende Ausbildung einer neuen Kunstrichtung begonnen, die wesentlich durch die internationale Strömung des Japonismus geprägt wurde. Die hohe Zylindervase nimmt in Form und Dekor auf ostasiatische Vorbilder Bezug. Der glattwandige Vasenkörper dient hier als Bildträger für einen großen springenden Wildkarpfen, der von kleineren Fischen und einer ausschnitthaft wiedergegebenen Iris umgeben ist. Karpfen und Iris sind traditionelle japanische Dekormotive, die zudem mit subtilen Bedeutungen unterlegt sind. Der Wildkarpfen wird in Japan als ein Symbol der Lebens- und Widerstandskraft gesehen, er ist ein Sinnbild für Fruchtbarkeit. Am 5. Mai, dem Knabenfest, werden Karpfenbanner durch die Städte getragen. Die Iris oder Schwertlilie ist auf Grund ihrer Pflanzenform ein Zeichen des Sieges, sie wird am Knabentag als Schmuck verwandt. |
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au
bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Karl Hagemeister, Mohnfeld, 1875, Gouache
auf Pappe | Webdesign unicom-berlin.de |
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