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Josef Hoffmann
"Sitzmaschine", um 1905
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Josef Hoffmann (1871-1956), Mitbegründer der Wiener Werkstätte 1903, zeigt sich stark von der englischen Reformbewegung des Kunstgewerbes beeindruckt. Gerade in der Gestaltung seiner frühen Möbel greift er Ideen des schottischen Reformers Charles Rennie Mackintosh oder aber Anregungen von Baillie Scott und Charles Robert Ashbee auf.
Bereits 1901 hatte Hoffmann für die Zeitschrift "Das Interieur" einen Beitrag mit dem Titel "Einfache Möbel" geschrieben, in dem er, ähnlich missionarisch wie Henry van de Velde, gegen den herrschenden Ungeschmack zu Felde zog. Hier werden auch bereits die modernen Bugholzmöbel erwähnt. Die Zusammenarbeit mit Thonet und der Firma Jakob & Josef Kohn, die jene charakteristischen Bugholzmöbel herstellten, ergab sich wenig später. Der Armlehnstuhl, ein Design-Klassiker, wurde 1908 auf der Wiener Kunstschau gezeigt. Hoffmann konzipierte für die Bugholzfirma Kohn eine kleine Villa mit vollständiger Einrichtung. Der Armlehnstuhl gehörte dort zum Mobiliar der Halle.
Hoffmann gelangte auf Grund seiner Vorliebe für einfache geometrische Grundformen, verbunden mit der konsequenten Reduzierung des Ornaments, zu neuen und moderneren Möbeln, die in Konstruktion und Form funktional waren.
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au
bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Karl Hagemeister, Mohnfeld, 1875, Gouache
auf Pappe | Webdesign unicom-berlin.de |
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