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Peter Behrens
Das Jahr 1902 bedeutete für Peter Behrens (1868-1940) ein Jahr der Krise und der Neuorientierung. Behrens, Mitglied der "Darmstädter Sieben", worunter man die Künstler der Mathildenhöhe verstand, hatte sein eigenes Wohnhaus als "Kultbau", in dem es die "Feste des Lebens und der Kunst" zu zelebrieren galt, in Darmstadt fertiggestellt. Der Künstler war hier an einem Endpunkt angelangt und suchte nun nach neuen Wegen, die ihn aus dieser "splendid isolation" führen sollten. Die Vorstellung einer "Gebrauchs- und Luxuskunst, die durch ihre Preislage für jedermann erhältlich ist", beschäftigte ihn zunehmend. An der Ausstellung "Moderne Wohnräume" im Warenhaus von A. Wertheim in der Leipziger Straße in Berlin mit der Gestaltung eines Speisezimmers teilzunehmen war ein Schritt in diese Richtung.
Das Speisezimmer kann als eine der jüngsten Neuerwerbungen im Bröhan-Museum gezeigt werden.
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse
au bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Karl Hagemeister, Mohnfeld, 1875,
Gouache auf Pappe | Webdesign unicom-berlin.de
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