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Veranstaltungshinweis
im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“
(Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin
e.V.)
Sonntag, 25.3.2012, 15 Uhr
„Glanz und Elend. Emmy Roth und Paula Straus. Zwei jüdische Silberschmiedinnen
zwischen Weimarer Republik und Nationalsozialismus“
Sonderpräsentation und Öffentliche Führung
Aus Anlass der „Woche der Brüderlichkeit“ möchte das
Bröhan-Museum das Augenmerk auf zwei bemerkenswerte jüdische Künstlerinnen
lenken: Emmy Roth (1885-1942) und Paula Straus (1894-1943).
Beide waren begabte Silberschmiedinnen, die den Höhepunkt ihrer
Schaffenszeit während der Weimarer Republik erlebten. Da sie Jüdinnen
waren, waren beide jedoch auch hart getroffen von den brutalen
Auswirkungen des NS-Regimes nach 1933: Emmy Roth emigrierte und
nahm sich, vereinsamt und erkrankt, 1942 in Tel Aviv das Leben;
Paula Straus wurde 1943 in Auschwitz ermordet.
In Sondervitrinen präsentiert das Bröhan-Museum seine Bestände
von Arbeiten dieser beiden Silberschmiedinnen. Die Kuratorin,
Dr. Claudia Kanowski, wird die Werke in einer öffentlichen Führung
vorstellen.
Anmeldung nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos, zzgl.
Museumseintritt
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au
bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Kaffee- und Teeservice "Eclipse",
Tétard Frères, Paris, um 1930 | Webdesign unicom-berlin.de |
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