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Newsletter bestellen Schrill Bizarr Brachial. Das Neue Deutsche Design der 80er Jahre

Ausstellung vom 17. Oktober 2014 bis 1. Februar 2015

Ausstellungsflyer

Ausstellungswebsite






 

Mitte der Achtzigerjahre sorgten in den westdeutschen Großstädten Künstler und Designer mit schrillen, bizarren, brachialen, ironischen und zum Teil kitschigen Möbeln und Objekten für Furore. Zum ersten Mal blickt nun eine groß angelegte Ausstellung mit historischem Abstand zurück auf die Bewegung des Neuen Deutschen Designs. Wohl zum letzten Mal hat das deutsche Design in den Achtzigerjahren ganz eigene Ansätze und Konzepte hervorgebracht. Das abrupte Ende des Neuen Deutschen Designs fiel schließlich mit der deutschen Wiedervereinigung zusammen. Die Bewegung ist deshalb auch ein Zeitdokument für ein Deutschlandbild, wie es heute nicht mehr existiert, und eine der letzten großen kulturellen Leistungen der alten Bundesrepublik.

„Schrill Bizarr Brachial“ zeigt alle wichtigen Entwürfe des Neuen Deutschen Designs, darunter Werke von Stiletto, Volker Albus, Heinz Landes, Andreas Brandolini, Axel Kufus, Jasper Morrison, Gruppe Kunstflug.
Mehrere Möbel und Objekte sind zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich. Auch einige historische Ausstellungsinszenierungen wurden rekonstruiert, etwa die Ausstellung „Kaufhaus des Ostens“, die 1984, genau vor 30 Jahren, schon einmal an diesem Ort präsentiert wurde – in den Räumen des Deutschen Werkbunds im heutigen Bröhan-Museum. Die Ausstellung macht die Entwürfe der diversen Designer und Designergruppen wieder sichtbar und wirft einen neuen Blick auf diese Strömung der Achtziger Jahre. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Die Ausstellung wurde gefördert durch die IKEA Stiftung. Medienpartner: Wall AG, domus, zitty, [030] Magazin Berlin, 88,8 radioBERLIN.

Folgende Designer, Künstler und Fotografen sind in der Ausstellung vertreten:

AD US (Manuel Pfahl, Bettina Wiegandt), Florian Aicher, Volker Albus, Bellefast (Andreas Brandolini, Max Moormann, Joachim B. Stanitzek), Stefan Bumm, Cocktail (Heike Mühlhaus, Renate von Brevern), Die Tödliche Doris (Nikolaus Utermöhlen, Chris Dreier, Wolfgang Müller), Anno Dittmer, Wolfgang Flatz, Ginbande (Uwe Fischer, Achim Heine), John Hirschberg, Idris Kolodziej, Axel Kufus, Kunstflug (Heiko Bartels, Harald Hullmann, Hardy Fischer, Charly Hüskes), Möbel perdu (Michel Feith, Rouli Lecatsa, Claudia Schneider-Esleben), Heinz Landes, Anna Maske , Jasper Morrison, Eva Maria Ocherbauer, Heinz Landes, Susanne Neubohn, Pentagon (Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Detlef M-V, Reinhard Müller, Ralph Sommer), Claudia Rahayel, Moritz Reichelt, Stefan Maria Rother, Gerd Schulz-Pilath, Inge Sommer, Hans-Peter Stange, Stiletto Studio,s, Axel Stumpf, Siegfried Michail Syniuga, N.U. Unruh, Hermann Waldenburg, Herbert Jakob Weinand

Begleitprogramm zur Ausstellung

Kostenlose öffentliche Führungen an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat (zzgl. Museumseintritt), 14 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich

Kostenlose öffentliche Kurzführungen an jedem 1. Mittwoch im Monat, 16 Uhr, Anmeldung nicht erforderlich

80ies Night. Ein Abend mit Musik und Design, Mittwoch, 26.11.2014, ab 18 Uhr, Kosten: 8,– €/erm. 5,– €, Anmeldung nicht erforderlich

Die Konzertreihe „Junge Musiker begegnen dem Jugendstil“ an jedem
1. Donnerstag im Monat, 14 Uhr, ist im November und Januar thematisch auf die Ausstellung abgestimmt, Anmeldung nicht erforderlich

Workshop für Kinder ab 8 Jahren: „Kissenschlacht“, Samstag, 24.1./Sonntag, 25.1.2015, 11–14 Uhr (2 × 3 h), Kosten: 20,– € pro Kind, Infos und Buchung über Jugend im Museum e.V.,
Tel.: 030/266422242

Podiumsdiskussion: Schriller Zauber oder nachhaltige Erneuerung? Freitag, 23.1.2015, 16 Uhr, 8,- €/erm. 5,- €, Anmeldung nicht erforderlich

 


 


© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert, Susse Frères, Paris | Abb.: Kaffee- und Teeservice "Eclipse", Tétard Frères, Paris, um 1930 | Webdesign unicom-berlin.de