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Hans Baluschek um 1920, Bildarchiv Bröhan-Museum

Hans Baluschek, Tingeltangel,
1900, Bröhan-Museum
Hans Baluschek, Winterwind,
1907, Bröhan-Museum
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Hans Baluschek (1870-1935) war eines der ersten Mitglieder
der Berliner Secession. So wie Henri de Toulouse-Lautrec
mit dem Pariser
Fin de siècle assoziiert wird, gilt Gleiches für
den herben „preußischen“ Künstler Hans Baluschek in Bezug
auf das Berlin der Jahrhundertwende. Im Mittelpunkt der
etwa 40 Bilder umfassenden Ausstellung steht das Frühwerk
von Hans Baluschek, dessen Arbeiten zum Grundstock des Bröhan-Museums
gehören. Zusammen mit Leihgaben aus dem Stadtmuseum Berlin
kann eine repräsentative Ausstellung über diesen wichtigen
Maler der Berliner Secession realisiert werden.
Wie kaum ein anderer Künstler erfasste Baluschek den Geist
der Zeit, der sozialen Spannungen der Wilhelminischen Ära.
Er entdeckte den Reiz der Großstadt, der Industrie und der
Technik. Seine Kunst hat eine große Spannbreite; sie reicht
von sozialkritischen Themen über realistische Großstadtdarstellungen
und Industriebilder bis hin zu fantasievollen Märchenillustrationen,
beispielsweise für „Peterchens Mondfahrt“ von Gerd von Bassewitz,
noch heute ein beliebtes Kinderbuch.
Die neue Sicht, die Wahl seiner Sujets und sein soziales
Engagement machen Baluschek, der von Kaiser Wilhelm II.
als „Rinnsteinkünstler“ diffamiert wurde, zu einem revolutionären
Künstler.
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