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Broehan-Museum  
 
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Newsletter bestellen Bilderbuch des Berliner Lebens. Der Maler Hans Baluschek (1870-1935)
Ausstellung vom 1. Dezember 2011 bis 15. April 2012



Hans Baluschek um 1920, Bildarchiv Bröhan-Museum



Hans Baluschek, Tingeltangel, 1900, Bröhan-Museum

Hans Baluschek, Winterwind, 1907, Bröhan-Museum






 

Hans Baluschek (1870-1935) war eines der ersten Mitglieder der Berliner Secession. So wie Henri de Toulouse-Lautrec mit dem Pariser
Fin de siècle assoziiert wird, gilt Gleiches für den herben „preußischen“ Künstler Hans Baluschek in Bezug auf das Berlin der Jahrhundertwende. Im Mittelpunkt der etwa 40 Bilder umfassenden Ausstellung steht das Frühwerk von Hans Baluschek, dessen Arbeiten zum Grundstock des Bröhan-Museums gehören. Zusammen mit Leihgaben aus dem Stadtmuseum Berlin kann eine repräsentative Ausstellung über diesen wichtigen Maler der Berliner Secession realisiert werden.

Wie kaum ein anderer Künstler erfasste Baluschek den Geist der Zeit, der sozialen Spannungen der Wilhelminischen Ära. Er entdeckte den Reiz der Großstadt, der Industrie und der Technik. Seine Kunst hat eine große Spannbreite; sie reicht von sozialkritischen Themen über realistische Großstadtdarstellungen und Industriebilder bis hin zu fantasievollen Märchenillustrationen, beispielsweise für „Peterchens Mondfahrt“ von Gerd von Bassewitz, noch heute ein beliebtes Kinderbuch.

Die neue Sicht, die Wahl seiner Sujets und sein soziales Engagement machen Baluschek, der von Kaiser Wilhelm II. als „Rinnsteinkünstler“ diffamiert wurde, zu einem revolutionären Künstler.


 


© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert, Susse Frères, Paris | Abb.: Kaffee- und Teeservice "Eclipse", Tétard Frères, Paris, um 1930 | Webdesign unicom-berlin.de