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Internationales Symposium im Rahmen der Sonderausstellung
„Das Licht kommt jetzt von Norden“ – Jugendstil in Finnland
8. bis 9. November 2002
im Bröhan-Museum, Berlin
Konzept, Organisation und Finanzierung:
Bröhan-Museum, Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939) in Zusammenarbeit mit dem Finnland-Institut in Deutschland, Berlin
Das internationale Symposium Finnland um 1900 – Kunst als Wegbereiter entstand im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Das Licht kommt jetzt von Norden“ – Jugendstil in Finnland, die vom 2. November 2002 bis 2. März 2003 im Bröhan-Museum gezeigt wurde.
Idee und Anspruch war es, verschiedene Aspekte der Kunst um 1900 und ihrer Rezeption zu beleuchten. Es galt zu untersuchen, welche spezifische Rolle die Kunst beim Aufbau der nationalen Identität einzelner Länder eingenommen hat. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Analyse standen dabei Finnland - damals noch Großfürstentum im Russischen Reich – und die dortige Ausbreitung der „Nationalromantik“. Die Referenten – Museumskuratoren und Wissenschaftler aus Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland – hatten es sich zur Aufgabe gemacht, Werke und bewusst gewählte Orte der Künstler auf Begriffe wie Tradition und Moderne in Kunst und Architektur zu befragen und dabei insbesondere kulturelle Interferenzen der Zeit herauszustellen.
Festgestellt werden konnte, dass die finnischen Künstlerinnen und Künstler dieser Zeit ihre Studienjahre zumeist in den künstlerischen Zentren Europas verbrachten und, zurück in Finnland, die dort gewonnenen Einflüsse nicht nur stilistisch neu umsetzten, sondern sich vor allem bildnerisch-thematisch auf die Suche nach einer Idee des „Finnischen“ machten. Ihr Werk prägt das Bild einer finnischen Kunst(geschichte) noch heute. Darüber hinaus steht die Reformbewegung des Jugendstils für den Anfang des finnischen Designs, das durch seine weiter entwickelte Formensprache heute weltbekannt geworden ist.
Einige Referenten des Symposiums haben zugestimmt, ihre Vorträge auf den Webseiten des Bröhan-Museums zu veröffentlichen. Die Rechte der folgenden Texte liegen bei den Autorinnen und Autoren. Es ist nicht gestattet, die Beiträge kommerziell weiter zu verwenden, zu verbreiten und/oder zu verändern.
Programm des Symposiums vom 8.–9.11.2002
- National traditons and modern trends in art and architecture. Aspects of cultural life at the turn of the century 1900 in Finland.
Dr. Ritva Wäre, Finnisches Nationalmuseum, Helsinki
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- Architektur als Träger von Identität und Ideologie. Der finnische Pavillon auf der Weltausstellung Paris 1900
Prof. Dr. Kerstin Smeds, Staatliches Historisches Museum, Stockholm
- Abbild finnischer Architektur in Deutschland um 1900
Dr. Teppo Jokinen, Berlin
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- Finland – Russia and their artistic exchange approx. 1900 in relation to Sergei Diaghilev’s “World of Art Movement“
Leena Ahtola-Moorhouse M. A., Ateneum, Helsinki
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- Ville und Antoinette Vallgren – artists and artisans
Lic. phil. Marja Supinen, Helsinki
- Stadt – Land – See. Die Künstlerbohème zieht sich zurück. Ein europäischer Vergleich
Dr. Cecilia Lengefeld, Kopenhagen
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- Akseli Gallen-Kallela – a Finnish cosmopolitan in Europe
Tuija Wahlroos M.A., Gallen-Kallela Museum, Espoo
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- 100 Jahre finnisches Design
Timo Keinänen M.A., Helsinki
Redaktion der Texte: Sigrid Melchior/Marion Holtkamp
Weitere Informationen:
pr@broehan-museum.de
marion.holtkamp@finstitut.de
Download im PDF-Format
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au
bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Kaffee- und Teeservice, Maison Cardeilhac,
Paris, um 1890 | Webdesign unicom-berlin.de |
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