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Kunstperioden 1889-1939
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Aktuelles Aktuelles

Ausstellungskalender / Veranstaltungen

Sitzgruppe, Maurice Dufrène 


  Bestandsausstellung
Art Deco. Neupräsentation der Sammlung

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Hugo Leven, Fledermausleuchter, vor 1904, Zinn, J. P. Kayser & Sohn, Krefeld   Sonderausstellung
Von Pfauen, Libellen und Fledermäusen-
Geheimnisvolle Tierwelt im Jugendstil

verlängert bis 30. Mai 2010

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Rahmenprogramm zur Ausstellung
Von Pfauen, Libellen und Fledermäusen - Geheimnisvolle Tierwelt im Jugendstil

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Akihito Okuda, Foto: Manfred Claudi   Neue Konzertreihe "Junge Musiker begegnen dem Jugendstil"
ab März 2010 an jedem 1. Donnerstag im Monat, 14 Uhr

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  Kabinettausstellung
Sport und Mode in Italien um 1930 -
Zeichnungen von Ottorino Mancioli

18. März bis 20. Juni 2010
  Sonderausstellung
Fragile - Glaskunst 1889-1939
17. Juni 2010 bis auf Weiteres



Spiegel mit Frauenkopf
Entwurf Franz Hagenauer, um 1930
Werkstätten Hagenauer, Wien
Messing, z.T. rot lackiert und Spiegelglas
Inv. Nr. 95-909

Kunstwerk des Monats März

Das Kunstwerk des Monats März fügt sich thematisch in den Kontext der am 20.03.2010 beginnenden Sonderausstellung „Sport und Mode in Italien um 1930 – Zeichnungen von Ottorino Mancioli“ ein.

Die überlängten Gliedmaße und das länglich ovale Frauengesicht, die den Rahmen des Spiegels von Franz Hagenauer (1906-1986) bilden, finden ihre Parallelen in den Figuren Ottorino Manciolis (1908-1990). Die Körperlichkeit des Sports sowie das Körperbewusstsein und die Äußerlichkeit der Welt der Mode lassen an Oberflächlichkeit und Eitelkeit denken. Auch der Spiegel mit Frauenkopf variiert das Thema der „Vanitas“. Das reale, aber flüchtige Spiegelbild des Betrachters wird konfrontiert mit der montierten Maske.

Franz Hagenauer studierte an der Kunstgewerbeschule Wien und trat 1926 in die Firma seines Vaters, die „Werkstätten Hagenauer“, ein. Die Werkstätten, 1898 von dem Ziseleur- und Gürtlermeister Carl Hagenauer in Wien gegründet, waren zunächst auf die Herstellung von Repliken antiker Bronzeplastiken und Jugendstilfiguren spezialisiert. Zusammen mit seinem Bruder Karl Hagenauer, der seit 1919 ebenfalls in den Werkstätten tätig war, schuf Franz Hagenauer in den 1920er Jahren einen unverwechselbaren Stil der figürlichen Metallgestaltung. Auf der Mailänder Triennale 1936 wurden die Werkstätten Hagenauer mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet, auf der Internationalen Ausstellung Paris 1937 mit einem Grand Prix.


(Stand: 03/10)


© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse au bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert, Susse Frères, Paris | Abb.: Kaffee- und Teeservice "Eclipse", Tétard Frères, Paris, um 1930 | Webdesign unicom-berlin.de