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Ausstellungskalender / Veranstaltungen
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Sonderausstellung
Das Tier im Blick.
Der Bildhauer Anton Puchegger (1878-1917)
24. Januar bis 6. Mai 2012
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Sonderausstellung
Bilderbuch des Berliner Lebens -
Der Maler Hans Baluschek (1870-1935)
1. Dezember 2011 bis 15. April 2012
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Rahmenprogramm zur Ausstellung
Bilderbuch des Berliner Lebens -
Der Maler Hans Baluschek (1870-1935)
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Familiensonntage
im Bröhan-Museum:
Entdeckungsreisen in die Welt des Jugendstils
Jeden 3. Sonntag im Monat, 11 Uhr - KOSTENLOS
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Öffentliche
Führung zu den Silberschmiedinnen Emmy Roth
und Paula Straus
Sonntag, 25. März 2012, 15 Uhr
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Konzertreihe
"Junge Musiker begegnen dem Jugendstil"
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Bestandsausstellung
Art Deco. Neupräsentation der Sammlung
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Elektrische
Leuchte in Drachenform
Entwurf Konrad Hentschel, 1903
Ausführung Königliche Porzellan-Manufaktur Meißen
Porzellan mit Unterglasurbemalung
Inv.-Nr. 94-058
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Kunstwerk
des Monats Februar
Passend
zum glückverheißenden ‚Jahr des Drachen’, das nach dem
chinesischen Mondkalender am 23. Januar 2012 begonnen
hat, präsentiert das Bröhan-Museum als Kunstwerk des Monats
Februar diese ungewöhnliche Drachenfigur aus Meißener
Porzellan.
Sie zeigt deutlich den Einfluss ostasiatischer Formen
und Motive, der in der Porzellankunst des Jugendstils
besonders ausgeprägt war. In der chinesischen und japanischen
Sagenwelt gelten Drachen als positive Symbole für Weisheit,
Macht, Glück und Erfolg, aber auch als Verkörperung geheimnisvoller
kosmischer Kräfte, als Herrscher der Weltmeere und Hüter
der Quellen.
Auch in der nordischen Mythologie spielt der Drache eine
Rolle. Oft ist er mächtiger Gegner und Bewacher verborgener
Schätze, wie in der Nibelungensage.
Konrad Hentschel modellierte den sich aufbäumenden, spiralförmig
gewundenen Körper des Fabeltiers im Jahr 1903. Das farblich
delikate Schuppenmuster in Blau- und Grüntönen, wurde
in moderner Unterglasurtechnik ausgeführt. Wie eine zeitgenössische
Fotografie zeigt, diente die Figur ursprünglich als Fuß
einer elektrischen Tischlampe. In den weit geöffneten
Schlund des Drachen wurde die Fassung für eine aufrecht
stehende unverkleidete Glühbirne eingesetzt. Die Sichtbarkeit
des modernen Beleuchtungsmittels wurde dabei nicht als
Stilbruch empfunden, im Gegenteil: Das „künstliche Feuer“
der Elektrizität wird durch die Figur des Drachen geheimnisvoll
überhöht und effektvoll inszeniert.
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Publikation
zu den vergangenen Kunstwerken des Monats |
(Stand: 02/2012)
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© 2008 Bröhan-Museum | Bronze-Figur: Agathon Léonard, Danseuse
au bracelet (Tänzerin mit Armband), um 1900, Bronze, goldpatiniert,
Susse Frères, Paris | Abb.: Zigarettenetuis, Raymond Templier,
1928/30 | Webdesign unicom-berlin.de
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